Mit Design Thinking und Design Sprint zum Projektziel

Bei vielen Projekten wird Design Thinking und Design Sprint angewandt. Vielen ist das nicht bewusst, zumal auf den ersten Blick die Unterschiede zwischen diesen Methoden nicht gleich ersichtlich sind. Zwischen Design Thinking und Design Sprint gibt es große Unterschiede, in der Kombination sind sie jedoch ein Ansatz für die Entwicklung von innovativen Produkten. Am einfachsten erklärt sind beide Methoden anhand des Kochens.

Design Thinking - der Grundlagen-Kochkurs

Das Design Thinking ist vergleichbar mit einem Kochkurs. Darin erlernt werden sämtliche Grundlagen, die man später für die Umsetzung eines Rezeptes benötigt. Vom Schneiden der Zwiebel bis hin zur Warenkunde wird alles in den grundlegenden Kursen vermittelt. Sämtliche Prozesse werden vermittelt und das Grundwissen, dass es braucht, um aus den Zutaten ein Gericht zu entwickeln. Im Kontext zur Umsetzung von Projekten kann man Design Thinking als das Wissen über die notwendigen Toolkits und Techniken, die Sie benötigen, um ein Produkt zu entwickeln.

Design Sprint - die Umsetzung von Rezepten

Design Sprint ist nicht zwingend mit dem Design Thinking verbunden. Am Beispiel des Kochens ist Design Sprint vergleichbar mit einem Rezept, dass beim Design Thinking nicht notwendig ist. Beim Design Sprint gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie die Zwiebel zu schneiden ist, wie lange bei welcher Temperatur gekocht werden muss oder wann exakt einzelne Zutaten hinzugegeben müssen. Innerhalb eines Projektes ist Design Sprint ein Prozess, der aus fünf einzelnen Teilschritten besteht, die oft sogar in fünf Tagen abgewickelt werden. Zuerst wird versucht das Problem bzw. die Aufgabenstellung zu verstehen. Am nächsten Tag werden unterschiedliche Lösungsansätze gesucht, die zur Lösung des Problems führen können. Am dritten Tag wird entschieden, welche der Lösungsansätze das größte Potenzial haben, um wirklich zum Ziel zu führen. Am vorletzten Tag werden die ersten Prototypen entwickelt und am fünften Tag wird schließlich evaluiert, welche Prototypen tatsächlich potenzial haben. Gerade in der letzten Phase sollte direkt der Kunde involviert sein, weil es schon konkrete Beispiele gibt, wie später das fertige Projekt aussehen könnte.

Warum ist die Kombination sinnvoller?

Betrachtet man Design Thinking und Design Sprint als in sich geschlossenes System, haben sie sowohl Vor- als auch Nachteile. Ihre größten Stärken entwickeln sie allerdings in der Kombination. Sind die Toolkits für ein Projekt bereits bekannt und sind die Projektmitarbeiter vertraut mit deren Umgang, so ist es bedeutend einfacher im Rahmen des Design-Sprints Lösungsansätze zu erarbeiten, die später auch zu besseren bzw. realistischeren Protoypen führen. Vereinfacht noch einmal anhand des Beispiels des Kochens erklärt, so kommt man wesentlich schneller zum Ergebnis, wenn man mit den Grundlagen des Kochens vertraut ist und dieses Wissen direkt bei der Umsetzung eines Rezeptes anwenden kann. Dadurch entfällt unnötige Zeit, die es nur mit Grundwissen brauchen würde, um die ideale Kombination aus Zutaten wie Gewürzen zu finden.

Bei Bedarf führen wir gerne für Ihr Projekt einen Design-Sprint durch. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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