Negatives SEO durch schadhafte Angriffe Dritter

Schlechte Bewertungen und Abstrafungen durch die Suchmaschine beheben

Die Suchmaschinen, allen voran Google, werten weit über 200 Faktoren einer Website aus, die im Suchalgorithmus dann gewichtet und so für das Ausliefern der möglichst relevanten Suchergebnisse herangezogen werden. Mit der Suchmaschinenoptimierung stellen wir Websites so auf, dass sie unter gegebenen Rahmenbedingungen möglichst gut für relevante Keywords gefunden werden.

Einbrüche in den Rankings verzeichnen Sie meist, wenn Anpassungen oder Veränderungen an der Struktur, den Inhalten oder dem System der Website gemacht wurden und diese nicht entsprechend professionell abgesichert wurden. Registrieren Sie hingegen plötzliche und unerwartete Abfälle der Besucherzahlen sowie der Suchergebnispositionen und verlinken auch unseriöse Quellen auf Ihre Webseiten, könnte Ihre Website unter einem „Negativ-SEO-Angriff“ stehen.

Wir beleuchten nachfolgend, wie diese Angriffe aussehen können und welche Maßnahmen Sie die dagegen ergreifen können.

1. Kopieren von Inhalten

Das Ranking Ihrer Website in der Suchmaschine kann durch das Kopieren Ihrer Inhalte durch Wettbewerber auf andere Online-Auftritte beeinträchtigt werden. Doppelte Inhalte, sogenannten „Duplicate Content“, werten alle gängigen Suchmaschinen als negativ. In der Regel sind die Algorithmen der Suchmaschinen jedoch so gut aufgestellt, dass diese in der Lage sind, die Kopie des Inhalts negativ abzustrafen.

Schwierig wird dies für Website-Content, der kürzlich erst veröffentlicht wurde und dann dupliziert wird. Hier laufen Sie als Urheber des Originals dann Gefahr, dass der Crawler der Suchmaschine die Kopie zuerst durchsucht und indexiert. Der „Duplicate Content“ gehört bei Google & Co. mit zu den häufigsten Gründen, warum Websites negativ abgestraft werden und so Platzierungen in den Suchergebnissen einbüßen. Verschiedene Online-Tools können Sie dabei unterstützen herauszufinden, ob andere Webseiten im Netz Ihre Inhalte kopiert haben und aktuell verwenden. Daraufhin können dann entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

2. Unseriöse Linkfarmen

Seriöse und relevante Websites, die mit einem Link auf Ihre Website zeigen, erzeugen einen Backlink. Solche qualitativ hochwertigen Backlinks werden von den Suchmaschinen als positives Signal für das Ranking in den Suchergebnissen gewertet. Dieses positive Signal wiegt umso stärker, je mehr qualitative Backlinks verschiedener Domains auf Ihre Website zeigen. Stellen Sie nun fest, dass mehrere, inhaltlich sehr ähnliche Websites, die womöglich auch nicht zum Themenfeld Ihrer Website passen, mit ungewöhnlich vielen Backlinks auf Ihre Seite zeigen, dann kann es sich um die Verlinkungen einer sogenannten Linkfarm handeln. Diese Seiten werden von Google und anderen Suchmaschinen als unseriös eingestuft. Durch die in der Regel wahllos gesetzten Backlinks werden die verlinkten Webseiten negativ abgestraft.

Am besten beugen Sie gegen diese Form des negativen SEOs vor, in dem Sie Ihr Link-Profil stets beobachten und so Unregelmäßigkeiten direkt erkennen können. Denn so haben Sie zum einen im Blick, welche externen Websites auf welche Ihre Unterseiten verlinken. Zum anderen werden Sie etwaige schadhafte Verlinkungen somit unmittelbar erkennen. Backlinks lassen sich mit verschiedenen Online Link-Checkern prüfen und sind vielfach auch Teil der Funktionen von SEO-Tools. Schadhafte Verlinkungen können Sie mit dem Google Disavow-Tool entwerten und so Ihre SEO Rankings wieder herstellen.

3. Website-Hack

Steht Ihre Website und das dahinterliegende System unter einem nicht ausreichenden Schutz, kann diese leicht Ziel eines Hacks werden. Falls Hacker Zugriff auf Ihre Website erlangen, können diese kleinen Änderungen integrieren, die Ihrer Suchmaschinenoptimierung schaden. Oftmals werden Spam-Links in den Quellcode eingefügt oder die ganze Website wird direkt auf eine andere Spam-URL umgeleitet.

Das Ziel dieser Hacker stellt meist nicht die Schädigung Ihrer Suchmaschinenoptimierung dar, aber negative Auswirkungen auf Ihr SEO sind die zusätzliche, unangenehme Begleiterscheinung eines solchen Angriffs. Der Google-Bot registriert mittlerweile sehr zuverlässig, ob eine Website gehackt wurde. Dies führt nicht nur zur einer Abstrafung durch Google, da Ihre Website ein potenzielles Sicherheitsrisiko für die Besucher darstellen kann. Gehackte Websites werden in den Suchergebnissen auch mit einem entsprechenden Warnhinweis „Diese Webseite wurde möglicherweise gehackt“ anstelle der Beschreibung angezeigt. Suchende können nun Ihrer Website zwar noch aufrufen, werden aber aufgrund der Warnung davon vermutlich Abstand nehmen. Wurden Sie Opfer einer Umleitung und stuft Google das Ziel als schadhaft ein, kann auch gegen Ihre Website aufgrund dieser risikobehafteten Verbindung eine Abstrafung erfolgen.

Gegen einen Website-Hack hilft nur eine ausreichende Absicherung Ihrer Internetpräsenz, sodass Hacker sich gar nicht erst Zugang verschaffen können.

4. Sabottage von Backlinks

Ihre durch die Suchmaschinen positiv bewerteten Verlinkungen von externen Websites können ebenfalls Ziel eines Angriffs sein. Kriminelle sehen es hier darauf ab, die Links zu Ihrer Website zu entfernen. Leider gelingt dies oftmals sehr viel leichter, als es wünschenswert wäre. Es werden in Ihrem Namen Benachrichtigungen von Fake-E-Mail-Adressen an die Betreiber der Websites, die einen Link gesetzt haben, versendet, verbunden mit der Bitte den Link zu löschen. Nicht jeder Empfänger einer solchen Bitte erkennt den Betrug und entfernt daraufhin die Verlinkung auf Ihre Website.

Auch um dieses Risiko möglichst kleinzuhalten und Link-Entfernungen zu registrieren, sollten Sie Ihre Backlinks stets beobachten und ein entsprechendes Monitoring etablieren. So können Sie bei einem nicht durch Sie veranlassten Wegfall eines Links den Betreiber kontaktieren und den Sachverhalt zeitnah klären.

Nützliche Tools für die Erkennung negativer SEO-Einflüsse

Es gibt zahlreiche Tools, die Sie als Schutz gegen schadhafte Angriffe auf Ihre Bemühungen bei der Suchmaschinenoptimierung einsetzen können.

Website-Sicherheit:
Das Einhalten und Einrichten von gängigen Sicherheitsstandards für Ihre Website sollte die Grundlage des Schutzes gegen negative SEO-Einflüsse und Hacker-Angriffe sein. Wählen Sie ein sicheres Passwort (mindestens 8 Zeichen lang, Groß- und Kleinbuchstaben, inklusive Zahlen und Sonderzeichen) und integrieren Sie eine Firewall in Ihr Backend, die Angreifer ebenfalls abwehren kann. Vor allem sollten Sie regelmäßig ein Backup Ihres Webprojekts anlegen.

Google Webmaster-Tool:
Innerhalb des Webmaster-Tools können Sie die Benachrichtigungen so konfigurieren, dass Sie eine E-Mail-Warnung erhalten, wenn Ihre Website angegriffen oder gehackt wurde, Seiten eine manuelle Abstrafung erhalten oder Seiten nicht indiziert werden. So erkennen Sie rasch Probleme, die Sie andernfalls nicht so schnell identifiziert hätten oder derer Sie eventuell gar nicht gewahr geworden wären.

Backlink-Checker:
Um etwaige Verlinkungen durch Linkfarmen und auch das Löschen von Links zu erkennen, müssen Sie ein Monitoring Ihrer Backlinks etablieren. Dazu können Sie aktiv einen Check bei verschiedenen Online-Tools anstoßen, ein SEO-Tool nutzen, das einen Backlink-Check inkludiert oder sich durch eine Agentur bei der Suchmaschinenoptimierung professionell beraten lassen.

Ladezeiten:
Die Performance der Website und schnelle Ladezeiten gehören heute zu einem starken Ranking-Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung. Langsames Laden der Seiten wirkt sich demnach negativ auf Ihr SEO aus. Auch Ihr Web-Server kann Ziel eines externen Angriffs werden, der dann die Performance der Website lahmlegt. Hier helfen diverse Tools, die dann eine solche Beeinträchtigung per E-Mail automatisch an Sie melden.

Sie benötigen Hilfe bei der Abwendung negativen SEOs? Sie möchten sich zur optimalen Einrichtung Ihrer Suchmaschinenoptimierung beraten lassen? Sprechen Sie uns an: schreiben Sie uns über das Kontaktformular, senden Sie eine E-Mail oder rufen Sie an! Unsere Internetagentur in Bonn unterstützt Sie gerne.

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