So verändert Agile Software die Methodik von Outsourcing-Projekten

Als Agile wird ein besonders flexibles Verfahren in der Softwareentwicklung bezeichnet. Dabei passt man sich unbürokratisch dem verändertem Bedarf an. Besonders für Gewerbetreibende bedeutet dies, schneller auf Kundenwünsche reagieren zu können. Schon jetzt lässt sich zusammenfassen: Anwender lieben Agile und die Vorteile des Verfahrens.

Vom Entwicklungsstart zur Auslieferung

Agile ist eine durchweg auf den Kunden zugeschnittene und in seinem Sinne entwicklungsfähige Software. Während der Entwicklungszyklen wird entwickelt, integriert, weiterentwickelt, integriert, demonstriert und schließlich nach längstens vier Wochen in die Kundenpraxis entlassen. Bei Verbesserungs- und Änderungswünschen erfolgen Anpassungen binnen einer weiteren Woche. Der Vorteil von Agile ist dieser schrittweise Aufbau der Softwareentwicklung. Während jedes Schrittes sind noch Komplettänderungen unbürokratisch möglich. Die simpelsten Entwicklungsvarianten von Agile können schon nach einer Woche beim Kunden installiert und genutzt werden. Ausgeliefert wird allerdings nicht in jedem Fall die komplette Software. Eben wegen dieser modularen Entwicklung können auch nur Teile von Agile zum Kunden gelangen – eben genauso, wie dieser damit arbeiten muss und möchte.

Vier Gründe, warum Kunden so gern mit Agile arbeiten

Software verstehen eigentlich nur die Entwickler. Anwender wünschen sich, dass diese nicht zuviel kostet, sicher ist und bei Problemen zügige Abhilfe geschaffen werden kann. Agile kann noch mehr, und deswegen lieben Kunden diese Software:

Grund Eins: Die Geschwindigkeit von Agile

Agile erlaubt es, innerhalb einer Entwicklung Funktionen aufzurüsten. Zwar sind nur simple Zurüstungen möglich. Aber diese entsprechen dem Kundenwunsch nach rascher Umsetzung der Wünsche. Es entfällt viel Planungsaufwand, so dass Produkt oder Softwareversion zügig auf dem Markt präsent sein können. Eine vorher ausführliche Dokumentation ist nicht nötig.

Grund Zwei: Der Preis von Agile

Viele kleine Unternehmen benötigen keine aufwändige Architektur für ihren Bedarf an Software. Es genügen die Funktionen von Agile für alle Belange einer solch einfachen Geschäftsstruktur. Also muss für die virtuelle Architektur auch kein Geld ausgegeben werden. Agile kostet nur einen Bruchteil davon. Auch eigene Dokumentations-Software braucht nicht extra gekauft werden. Stattdessen werden Klassifizierungen, Dokumentationen, Aufzeichnungen und Systematisierungen über die Agile Werkzeuge umgesetzt. Je nach Kundenwünschen ist die Agile Entwicklung eine Sache von Stunden, höchstens Tagen. Besonders einfache Ansprüche kosten dabei auch nur wenig, während für größere Entwicklungspläne einfach nach den Mehrstunden gezahlt wird.

Grund Drei: Der einfache Aufbau von Agile

Bei der Agile Methodik können Kunden über ein Projekt-Dashboard verschiedene Anfragen per Diagramm oder Tabelle vergleichen:

  • Themen des Teams
  • Ausführender für die Teamaufgabe
  • Bereits vorliegende Entwicklungsaufgaben
  • Prioritätenverteilung pro Aufgabe
  • Status pro Aufgabe
  • Bevorstehende Themen und Aufgaben
  • Nächster Projekt-/Aufgaben-/Themenbeginn
  • Beendete und von QA-Spezialisten geprüfte Aufgaben

Projektprobleme werden per optischer Warnanzeige dem ganzen Team gezeigt. So ist eine Reparatur sofort möglich. Per Smartphone und Videokonferenz ist das Teamwork mit Agile bei geringem Zeitverzug selbst über verschiedene Zeitzonen hinweg möglich.

Grund Vier: Sicherheit von Agile

Die Arbeitsgeschwindigkeit eines Agileprojekts hat keinen Einfluss auf die Qualität des Endprodukts. Dies betrifft auch Änderungen wie Projektnachfragen, neue Anforderungen von höherer Komplexität, stornierte Anforderungen oder völlig neue Anforderungen mitten in jeder Projektphase. Statistisch beansprucht die Entwicklung von Agile-Werkzeugen nur fünf bis sieben Prozent der Kosten für andere Entwicklungen von Frameworks, Bootstrap, AngularJS und vieler weiterer. Für den Fall eines Defektes kennt Agile ebenfalls Hilfe. Ein verteiltes Management speichert verschiedene Versionen entwickelter Dateien in einer Bibliothek ab. Hier können diese verwaltet, verschoben, bearbeitet und auf Abruf präsentiert werden. Wichtiges Sicherheitskriterium ist der eingebaute Schutz vor dem versehentlichen Überschreiben eines Quellcodes. Dafür sorgt eine Überwachungsfunktion, die jede Änderung von Quellcodes überwacht.

 

Grundidee hinter Agile und somit Voraussetzung für gutes Funktionieren

Ein Team gut qualifizierter Experten muss crossfunktional zusammenarbeiten. Gleichzeitig muss der Kunde in der Realität bereit sein, für das gewünscht schnelle, sichere und komfortable Ergebnis Schritt für Schritt mit dem Expertenteam zusammenzuarbeiten. Agile-Methoden lassen Kunden nur für die tatsächlichen Ergebnisse, nicht für einen Entwicklungsaufwand zahlen. Gleichzeitig ist der Kundenwunsch nach schneller Softwareentwicklung und schnellen Änderungen bei Bedarf damit erfüllt.

Fazit:

Agile als Software ersetzt andere Projekte nicht vollständig. Aber in Kombination mit klassischen Entwicklungsmethoden lässt sich damit ein Projektaufbau in mehreren Wiederholungen stark beschleunigen. Gleichzeitig bleibt über Tracking Systeme und spezielle Entwicklerwerkzeuge eine hohe Qualität bis zum vielfach getesteten Endergebnis gewährleistet.