Website-Relaunch für die Schweizer Bezahl-App
Die Website ist neben der App der wichtigste Kommunikationskanal von TWINT. mindtwo begleitet sie seit 2016 und hat sie zuletzt vollständig neu aufgesetzt: klar gegliedert nach Privat- und Geschäftskunden, in vier Sprachen selbst pflegbar und spürbar schnell, betrieben auf einer robusten Infrastruktur in der Schweiz.
- Kunde
- TWINT AG
- Branche
- Fintech
- Partnerschaft
- seit 2016
- Live
- twint.ch
Die beliebteste Bezahl-App der Schweiz.
Die TWINT AG mit Sitz in Zürich betreibt die meistgenutzte Bezahl-App der Schweiz. Gegründet im September 2016, begeht die Marke 2026 das zehnjährige Bestehen. TWINT ist tief im Schweizer Alltag verankert: 901 Millionen Transaktionen im Jahr 2025, mehr als 81 Prozent der stationären Geschäfte und mehr als 84 Prozent der Schweizer Online-Shops akzeptieren TWINT.
Für eine Marke dieser Reichweite ist die Website ein zentraler Kanal für Aufklärung, Service und Neukundengewinnung im Geschäftskundenbereich.
Nutzer
Menschen über 16
TWINT in 2025
Eine gewachsene Corporate-Website schärfen.
Die Aufgabe war kein Neustart auf der grünen Wiese, sondern das Gegenteil: eine über Jahre gewachsene Website konsequent vereinfachen. Vier Aufgaben standen im Vordergrund.
Privat- und Geschäftskunden haben unterschiedliche Fragen. Geschäftskunden müssen verstehen, wie sich TWINT als Bezahllösung in ihren Betrieb integrieren lässt. Beide sollten sich klar wiederfinden.
Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch parallel zu führen ist redaktionell und für die Auffindbarkeit anspruchsvoll, weil sich die Sprachversionen innerhalb derselben Länderdomain sauber trennen müssen.
Der FAQ-Bereich gehört zu den meistgenutzten Teilen der Website. Nutzerinnen und Nutzer sollten schneller die passende Antwort finden.
Redaktion und HR sollten Inhalte und Stellenanzeigen ohne Umweg über die Agentur veröffentlichen können, bei gleichbleibendem visuellem Erscheinungsbild.
Schritt für Schritt zur klaren, selbst pflegbaren Website.
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Struktur auf zwei Zielgruppen ausrichten
Navigation und Inhalte wurden neu geordnet und in zwei klare Bereiche für Privat- und Geschäftskunden getrennt. Eigene Design-Blöcke brechen die Integration von TWINT visuell in nachvollziehbare Schritte herunter.
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FAQ und Suche neu gedacht
Für den FAQ- und Supportbereich entstand eine Algolia-basierte Individualsuche mit Synonym- und Query-Suggestions-Index. Die Rate der Suchanfragen ohne Treffer sank um mehr als 70 Prozent.
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Content-Pflege mit Live-Vorschau
Auf Basis des Gutenberg-Editors entstand ein verschlankter Content-Builder mit Live-Vorschau. Die Redaktion baut Seiten selbst zusammen, das Baukastenprinzip wahrt die visuelle Konsistenz der Marke.
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Systeme anbinden, Abläufe automatisieren
Über Schnittstellen zu bestehenden Systemen entfällt doppelte Handarbeit. Offene Stellen kommen automatisch aus Recruitee auf die Website, Kampagnen laufen über die SAP-Emarsys-Anbindung, weitere Dienste greifen nahtlos ineinander.
Weniger Komplexität, mehr Kontrolle, bessere Experience.
Redaktion und HR veröffentlichen Inhalte und Stellen selbst über den Gutenberg-Content-Builder und die Recruitee-Anbindung, ohne für jede Änderung die Agentur einzubinden.
Nutzerinnen und Nutzer finden im Service schneller ihre Antwort, weil die neue Suche Sackgassen vermeidet, und erleben eine durchgehend schnelle Website.
KI und Automatisierung nehmen wiederkehrende Arbeit ab: die Inhaltsmigration über vier Sprachen, der automatische Stellenimport aus Recruitee und die Anbindung eines KI-Support-Chatbots, für den wir die Inhalte maschinenlesbar aufbereitet haben.
Sie wollen eine gewachsene Website verschlanken, ohne Funktionen zu verlieren?
Kostenloses ErstgesprächEingesetzte Technologien
Als Fundament dient WordPress mit dem Gutenberg-Editor, mehrsprachig über Polylang und selbst pflegbar durch das TWINT-Team. Im Frontend arbeiten TailwindCSS, Alpine.js und Vite. Suche und angebundene Dienste laufen über Algolia, Recruitee und SAP Emarsys. Der Betrieb erfolgt beim Schweizer Provider Nine, abgesichert über Cloudflare mit Web Application Firewall.
Unsere Leistungen
Was wir für TWINT strategisch begleiten, gestalten, entwickeln und betreiben. SEA wird durch eine Partneragentur verantwortet.
Für alle, die tiefer einsteigen wollen.
Über 4.700 Inhalte KI-gestützt ins neue System gebracht
Beim Wechsel ins neue System galt es, einen über Jahre gewachsenen Bestand an Inhalten zu übernehmen: mehr als 4.700 Datensätze über vier Sprachen, darunter allein rund 1.300 FAQ-Einträge. Statt alles von Hand zu übertragen, haben wir den Großteil mit einer KI-gestützten Migration bewältigt.
Eine reine Übernahme hätte nicht gereicht. Die alten Inhalte mussten bereinigt, strukturiert und passend für die neuen Inhaltsblöcke und Templates aufbereitet werden. Genau das haben wir mit der KI-gestützten Migration verbunden: Inhalte wurden analysiert, in die neue Struktur überführt und dabei von Altlasten befreit.
Unser Team hat den Prozess durchgehend begleitet und die Ergebnisse geprüft, sprachübergreifend und mit Blick auf Konsistenz und Qualität. So blieb der redaktionelle Aufwand gering, während die Datenbasis im neuen System sauber und einheitlich ist. Ein Aufwand, der von Hand Wochen gebunden hätte, war in einem Bruchteil der Zeit erledigt.
Eine Suche, die zuverlässig zur passenden Antwort führt
Der FAQ- und Supportbereich gehört zu den meistgenutzten Teilen der Website. Damit Suchende dort schnell fündig werden, haben wir auf Basis von Algolia eine eigene Suchlösung entwickelt, die weit über eine einfache Volltextsuche hinausgeht.
Kernstück ist ein durchdachtes Indexmanagement: Inhalte werden nach Typ getrennt indexiert, sodass die Suche je nach Bereich die passenden Ergebnisse liefert. Ein eigener Synonymindex sorgt dafür, dass auch abweichende Begriffe zum Ziel führen, wenn Nutzerinnen und Nutzer andere Worte verwenden als die Redaktion.
Query Suggestions schlagen schon während der Eingabe passende Suchbegriffe vor und führen so schneller zum Ergebnis. Ergänzt um fein abgestimmte Relevanz und Fehlertoleranz greifen diese Bausteine ineinander. Das Resultat: Ergebnislose Suchen gingen um über 70 Prozent zurück, Suchende landen deutlich seltener in einer Sackgasse.
Offene Stellen automatisch aus dem Bewerbersystem
Damit Karriereinhalte nicht doppelt gepflegt werden müssen, haben wir das Bewerbermanagement Recruitee an die Website angebunden. Das HR-Team pflegt eine Stelle an einer einzigen Stelle, im ATS, und sie erscheint automatisch auf der Website.
Technisch läuft die Anbindung über die Recruitee-Schnittstelle: Offene Positionen werden abgerufen und im Design der Website ausgegeben, inklusive Übersicht, Detailseiten und dem Weg in den Bewerbungsprozess. Wird eine Stelle im ATS veröffentlicht, aktualisiert oder geschlossen, spiegelt die Website das ohne manuelles Zutun wider.
Der Vorteil ist doppelt: Das HR-Team spart sich die redaktionelle Doppelarbeit und mögliche Fehlerquellen, und Stellen sind schneller online, was bei der Besetzung zählt. Bewerbungen laufen strukturiert zurück ins ATS, sodass der gesamte Prozess an einem Ort gebündelt bleibt.
Akzeptanzstellen finden, direkt auf der Website
Ein zentraler Baustein der TWINT-Präsenz ist der Storefinder: Nutzerinnen und Nutzer sehen auf einen Blick die nächstgelegenen Händler, die eine Zahlung mit TWINT akzeptieren, auf Wunsch automatisch auf den eigenen Standort bezogen.
Über eine Geolokalisierung ermittelt der Storefinder den aktuellen Standort und zeigt passende Akzeptanzstellen in der Nähe an. Der Zugriff ist auf der gesamten Website verankert und aus der TWINT-App heraus möglich, sodass Suche und Ergebnis überall konsistent bleiben.
Die Händlerdaten pflegt TWINT in einem Merchant-Portal und spielt sie über eine Schnittstelle automatisiert ein. Ein Filialsystem bündelt mehrere Standorte eines Händlers, etwa für Kooperationspartner mit dichtem Filialnetz, sodass alle Niederlassungen korrekt und aktuell auf der Karte erscheinen.
Technisch basiert der Storefinder auf der Google-Maps-Integration in Verbindung mit einer performanten Geodatenbank.
Vom Website-Besuch in den richtigen App-Store
Die Website ist für viele der erste Kontaktpunkt mit TWINT, das Ziel ist die App. Damit dieser Schritt reibungslos gelingt, erkennt eine Geräte- und Browserweiche automatisch, mit welchem System die Besucherin oder der Besucher unterwegs ist.
Ruft jemand die Website über ein Smartphone oder Tablet auf, führt die Weiche direkt zur passenden Download-Seite: App Store für iOS, Google Play für Android. Statt einer generischen „Jetzt herunterladen“-Auswahl landet die Person ohne Umweg genau dort, wo sie die App installieren kann.
Für Besucherinnen und Besucher am Desktop ergänzt ein SMS-Service den Weg auf das Mobilgerät: Sie geben ihre Nummer ein und erhalten einen Download-Link direkt aufs Smartphone, automatisch passend zum erkannten Betriebssystem. So bleibt der Übergang vom großen Bildschirm zur App kurz und ohne manuelle Suche.
Unsere Website ist neben unserer App einer der wichtigsten Kommunikationskanäle für TWINT. mindtwo unterstützt uns insbesondere bei technischen Herausforderungen und Umsetzungen. Die zuverlässige, schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit schätzen wir hierbei besonders.
Ergebnisse, die für sich sprechen.
Ihr Projekt als nächste Erfolgsgeschichte
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