Mobiles Surfen und SEO

Mobiles Surfen und SEO

Die Nutzung mobiler Endgeräte hat die von Desktop Computern mittlerweile überholt. Das gilt nicht nur für das „Surfen“ und Kommunizieren, sondern in verstärktem Maße auch für das Shopping. In Deutschland werden rund 30% aller Onlinekäufe schon von mobilen Geräten aus abgewickelt, in anderen Ländern sind es bis zu 50%. Was bedeutet diese Entwicklung für SEO?

Mobiles Surfen und SEO – Optimierung im Wandel

Für den Nutzer macht es nur einen kleinen Unterschied, ob er eine Seite zu Hause auf seinem Desktop oder am Smartphone aufruft, für den Webmaster jedoch liegen Welten dazwischen. Wer heute noch kein responsives Webdesign hat, kann morgen schon unsichtbar sein. Google hat den mobilen Index zum Hauptindex gemacht und treibt die Entwicklung dadurch aktiv weiter in Richtung mobile Optimierung.

Responsive Design funktioniert mit den passenden Templates

Moderne Templates geben mobilen Devices automatisch das richtige Bildformat aus und passen die Schrift an, doch diese Templates müssen erst einmal installiert und aktiviert werden. In vielen Fällen bedeutet es, ein Upgrade der Content Management System Software vornehmen zu müssen. Dadurch kommen Kosten auf die Webmaster zu, die erst einmal wieder eingespielt werden müssen.

Suchmaschinenoptimierung wird technischer

Doch auch für SEO wird vieles anders. Mobile first erfordert ein schlankes, heruntergebrochenes Design, das dennoch auf Bildschirmen jeder Größe attraktiv aussehen und funktioniert muss. Schriften und Bilder müssen angepasst werden. Sie dürfen einerseits nur einen kleinen Code haben und müssen andererseits groß abgebildet werden können. Die Möglichkeiten sind dadurch eingeschränkt und das Branding wird schwieriger. In diesem Sinne erlebt technisches SEO einen echten Aufschwung. Doch das ist nicht alles, denn auch das Suchverhalten der Nutzer ändert sich rapide.

Wie Suchanfragen sich verändern werden

Im gleichen Maße, wie die mobile Nutzung wächst, erlebt auch die Sprachsteuerung einen echten Aufschwung. Das liegt einerseits daran, dass die technische Ausführung sprachgesteuerter Assistenten sich immens verbessert hat und Sprachbefehle mittlerweile zufrieden stellende Ergebnis liefern; andererseits hängt es auch damit zusammen, dass das Tippen auf den kleinen Bildschirmen anstrengend und nervig ist. Doch was bedeutet das für die Suchanfragen?

Longtail Suchanfragen sind im Kommen

Wer eine Suche spricht, verwendet eher ganze Sätze, als wenn er dieselbe Suche in die Google-Suchleiste eintippt. Longtail Suchanfragen werden also immer wichtiger und können heute schon in Form von FAQ auf jeder Webseite umgesetzt werden. Doch noch etwas wird sich verändern, und das ist der bedeutendste Wandel: Eine mobile Suche wird in den meisten Fällen nur ein einziges Suchergebnis liefern. Es ist also umso wichtiger, die eigenen Inhalte perfekt für die Zielgruppe zu optimieren, um auch zukünftig gefunden zu werden.