Die Rückkehr der Meta-Keyword-Tags

Google setzt (wieder) auf ein Feature, das für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Arbeit mancher Agentur in diesem Bereich Konsequenzen haben dürfte. Dabei handelt es sich um die Rückkehr der Meta-Keyword-Tags. Allerdings verwendet der Suchmaschinenriese – im Unterschied zu der früher primär für SEO genutzten Form - ein anderes Format und möchte spezifische Ziele durch diesen Vorstoß erreichen.

Mithilfe des neuen Meta-Tags <meta name="news_keywords" content="..."> können nämlich fortan Webseiten, die Quellen für Google News sind, ihren Nachrichten bestimmte thematische Schlüsselwörter zuordnen. Diese müssen nach Auskunft von Rudy Galfi, Produktmanager bei Google News, weder in der Überschrift noch im Text selbst auftauchen. Damit wäre es für Redakteure - wahrscheinlich - nicht mehr notwendig "auf Teufel komm raus" alle relevanten Keywords in die Überschriften zu pressen, um diese mehr auf die Bedürfnisse von Google als auf die ihrer Leser auszurichten. Vielmehr haben sie durch das neue Feature die Möglichkeit, freier zu titeln und auch Metaphern zu verwenden, die Google sonst missverstehen und dadurch den Text falsch einordnen würde. Der thematische Fokus kann stattdessen durch das neue Meta-Tag und passende Schlüsselwörter präzisiert werden. Dabei dürfen insgesamt zehn - durch Kommata voneinander getrennte - „news keywords“ verwendet werden. Hierbei kann es sich nicht nur um einfache Wörter, sondern auch um Wortgruppen handeln. Das Format des neuen Meta-Tags sieht folgendermaßen aus:

Würde dieser Text in einer Quelle für Google News erscheinen, könnte er also folgendermaßen getaggt sein, wenn das neue Feature genutzt wird:

Allerdings hat Google bereits indirekt von einem Missbrauch der neuen Funktion gewarnt. In diesem Zusammenhang betonte der weltweit führende Suchmaschinenbetreiber, dass das neue Meta-Tag nicht der schnelle Weg sei, um die eigenen Nachrichtentexte im Ranking nach oben zu befördern. Vielmehr handele es sich dabei nur um ein Signal von vielen. Wichtiger seien weiterhin eine qualitativ hochwertige Berichterstattung und interessante Neuigkeiten.

Insgesamt scheint sich durch das neue Feature eine Win-win-Situation zu ergeben. Auf der einen Seite entstehen für Redakteure bei der Abfassung von Nachrichten höhere Freiheitsgerade. Andererseits erhält Google News präzisere Informationen über die thematische Einordnung von Artikeln. Davon profitiert letztlich auch der Nutzer, indem er die Texte einfacher findet, die zu seinem thematischen Fokus passen. Diese sind zudem dann stilistisch auf ihn - und nicht auf die Algorithmen einer Suchmaschine - ausgerichtet.

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