Blog Design

Was online wirklich funktioniert

Blogs waren einst die Revolution des Internets. Jeder, der etwas auf sich hielt, hatte einen Blog, oder Weblog, wie man damals noch erklären musste. Jeder wollte der Welt alles aus seinem Leben mitteilen, Privates, Lustiges, Trauriges, Öffentliches, Dramatisches, einfach alles. Dann kamen die sozialen Netzwerke und Blogs waren out und scheinbar dem Untergang geweiht. Aus, Ende und vorbei. Zu langsam, zu kompliziert, ein reines Nischenprodukt mit schwindender Leserzahl. Die Netzgemeinde tobte sich in sozialen Netzwerken aller Art aus. Doch eine kleine hartgesottene Gemeinde treuer Blogger hielt die Fahne hoch. Zum Glück. Heute sind Blogs so angesagt wie nie. Fast schon gilt, wer dazugehören will, braucht einen Blog. Ging es in der ersten Bloggingwelle lediglich um die Faszination des Neuen, steht bei Bloggern von heute ein neues Ziel im Vordergrund: Business. Längst ist das "Blogger sein" zu einem Beruf geworden und die Stars der Szene können gut von ihren Blogs leben.

In diesem Artikel verraten wir Ihnen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Online-Leser wirklich gewinnen, sie zum Verweilen auf Ihrer Seite einladen und Conversion Rates erzielen, von denen Sie vorher nicht einmal zu träumen gewagt haben. Und das Beste dabei? Alle unsere Tipps können Sie sofort umsetzen, um den Blog Ihrer Website, Online-Shop oder Webportal noch heute erfolgreicher zu machen.

Hören Sie auf, von Ihrem Blog zu sprechen!

Bloggen! Das klingt irgendwie hip, angesagt und zugleich romantisch und heimelig. Halbprivate Blogs, die aus Spaß am Schreiben, Fotografieren oder Mitteilen betrieben werden und die bereits über ein paar Likes oder Retweets froh sind, können sich weiterhin Blog nennen. Sollten sie Ihre Website aber zum Verkauf oder zum Vermarkten Ihres Produktes oder Ihrer Leistungen verwenden, dann hören Sie besser auf, von einem Blog zu sprechen. Jeder kann heutzutage einen Blog betreiben: Lehrer, Hobbykünstler, Schulbands, wirklich jeder. Heben Sie sich aus dieser Masse ab, wenn Sie wirklich Gewinne erzielen wollen. Seien Sie nicht irgendein x-beliebiger Blog, den man nach dem Schließen des Browserfensters schon wieder vergessen hat. Seien Sie einzigartig! Und drücken sie diese Einzigartigkeit auch in einem individuellen Namen aus. Wählen Sie einen Namen, der einprägsam ist, witzig, der Ihren Service gekonnt auf den Punkt bringt. Einen Namen, an den Menschen sich erinnern, der leicht einzugeben ist. Wählen sie einen kurzen, prägnanten und einzigartigen Namen, aber bitte nicht Blog.

Steigern Sie Ihre Conversion Rate!

Sie haben nun für Ihren Internetauftritt einen großartigen Namen gefunden? Hervorragend! Und jetzt halten Sie die Leute auf Ihrer Seite. Wichtig ist, dass die Leute mit Ihnen interagieren und auf Ihr Angebot eingehen. Dazu ist es wichtig, dass Sie jede Änderung Ihrer Seite auswerten. Achten Sie darauf, wie sich Änderungen des Designs oder der Inhalte Ihres Internetauftritts auf das Verhalten Ihrer Nutzer auswirken. Die meisten Content Management Systeme bieten hierzu entsprechende Statistik- und Auswertungstools an. Außerdem gehört Google Analytics zu ihrer Grundausstattung. Investieren Sie genügend Zeit in diese Dienste und verstehen Sie, was die rückgemeldeten Statistiken ihnen mitteilen. Jede Änderung Ihres Internetauftritts beeinflusst das Verhalten ihrer Nutzer und damit die Conversion Rate. Einige einfache Tricks können Sie sofort anwenden, da Sie völlig unabhängig von der Branche, in der Ihr Unternehmen oder Marke tätig ist, funktionieren und greifen.

4 einfache Tipps für Ihre Website

Mit ein paar kleinen aber dennoch offensichtlichen Designänderungen bilden Sie ein solides Fundament für Ihren erfolgreichen Internetauftritt.

1. Die Website aufräumen und strukturieren

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Brief, der Sie schon im Briefkopf mit schrillen Farben und marktschreierischen Informationen bombardiert. Wo landet ein solcher Brief aller Wahrscheinlichkeit nach? Genau, im Müll. Und das zu Recht. Niemand möchte sich durch allerlei Unwichtiges kämpfen müssen, um die zentrale Botschaft eines Briefes lesen zu können.
Behandeln Sie Ihren Internetauftritt wie einen wohlstrukturierten Brief. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Botschaft direkt und ohne Störungen den Website-Besucher erreicht. Das, was Sie mitteilen wollen, sollte der Nutzer möglichst auf den ersten Blick sehen können. Alle weiteren Informationen kann dann die Aktion, wie Scrollen oder Anklicken, durch den Besucher erfordern.

2. Die Seitenleiste links anordnen

Gehen Sie im Geiste einmal die populärsten Internetservices durch. Google, Amazon oder eBay präsentieren das, was Sie wirklich suchen, links oben. Alles andere wandert nach rechts oder unten, je nach Wichtigkeit. Diese elementare Gestaltungsregel folgt aus der in unserem Kulturkreis über Jahrtausende tradierte Leserichtung von links oben nach rechts unten. Wenn Sie also die Wichtigkeit Ihrer Seitenleiste hervorheben wollen, um die Interaktion mit dieser deutlich zu steigern, gehört diese nach links, sodass sie dem Benutzer direkt ins Auge fällt. Eine Seitenleiste am rechten Bildschirmrand wirkt unwichtig, wie ein Anhängsel, eine technische Notwendigkeit, die der Leser nicht beachten muss. Dabei liegt gerade in der Seitenleiste viel unentdecktes Potenzial, das Sie noch heben können, um den Leser an sich zu binden.

3. Eine Strategie für die Seitenleiste finden

Die Seitenleiste eines Internetauftritts wirkt bei vielen Hobbyblogs wie ein wahlloses Sammelsurium schicker Widgets und damit in den meisten Fällen eher abstoßend. Ändern Sie das. Analysetools helfen Ihnen dabei, in der Seitenleiste Ihres Internetauftritts nur genau die Widgets zu platzieren, mit denen User auch tatsächlich interagieren. Dabei ist Ihr Ziel, jede Interaktion noch weiter zu steigern. So melden sich zum Beispiel deutlich mehr Nutzer für einen Newsletter an, wenn Sie statt einer bloßen Anmeldung, sofort einen kostenlosen Nutzen davon haben. Verknüpfen Sie den Newsletter also mit dem Erhalt eines Whitepapers oder eBooks zum wichtigsten Thema Ihre Website.

4. Verzicht auf Kommentarfunktion des Blogs

Blogger der alten Schule werden bei diesem Rat lautstark protestieren, schließlich galten Kommentare lange als das Salz in der Blogsuppe. Natürlich kann ein interessanter Kommentar eine tolle Diskussion lostreten, und bei einem textlastigen Blog, der zu Diskussionen einlädt, spricht auch absolut nichts gegen eine Kommentarspalte. Aber wenn Sie Ihre Produkte oder Services verkaufen möchten und Sie mit Hilfe der Website auch Geld verdienen wollen, lassen Sie das Kommentarfeld weg und nutzen den entstehenden Platz für einen aktivierenden Call-to-Action. Versuchen Sie Diskussion eher in den sozialen Medien zu führen, um Ihre Nutzerzahl weiter zu steigern. Auf facebook & Co. steht die Interaktion im Mittelpunkt.

Erfolgreiche Website mit einigen Anpassungen

Um sich heute aus der Masse der Internetauftritte abzuheben, müssen Sie einzigartig sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen es reichte, eine passable Website zu haben, und damit das Bedürfnis von potentiellen Interessenten zu befriedigen. Zum Glück gibt es einige einfache Kniffe, wie Sie sich aus der Masse der von Business Websites und vermeintlichen Hobbyblogger abheben, um Ihre Nutzer lange auf der Webseite zu halten. Überfrachten Sie Ihre Leser nicht mit unwichtigen Dingen. Ihre wichtigste Botschaft muss gleich am Anfang eines Artikels erkennbar sein, ohne dass ein Leser suchen und lange scrollen muss. Unterschätzen Sie auch nicht die Macht der Sidebar, die all zu oft einer unsortierten Content-Rumpelkammer gleicht. Räumen Sie auf und nutzen Sie nur Widgets, von denen Sie wissen, dass Nutzer mit ihnen interagieren. Alles andere gehört weg. Verlagern Sie Diskussionen in die sozialen Netzwerke und an das Ende Ihrer Beiträge gehört ein Call-to-Action, keine Kommentare. Mit Google Analytics und anderen Analysetools stehen Ihnen bei der Optimierung Ihres Internetauftritts mächtige Werkzeuge zur Verfügung, die Sie auch nutzen sollten.

Auch Sie möchten Ihre Website oder Blog optimieren und interessieren sich für professionelle Unterstützung? mindtwo in Bonn berät Sie gerne zu Ihren Fragen zu Strategie, Konzept, Webdesign und Online-Marketing für Ihre Website. Sprechen Sie uns an!

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